In Planung ist ein Mikrotherapeutisches Navigationszentrum auf dem Campus von der Ruhr-Universität Bochum. Die Basis des Projektes ist die Studie “OP 2000” und ist ein Gewinner der Ausschreibung im “Zukunftswettbewerb Ruhrgebiet”.

Unter der Federführung des Institutes für Mikrotherapie und der deutlichen Beteiligung von EFMT und angeschlossenen klinischen Partnern des medizinischen Netzwerkes Mikrotherapie wuchs das modellfähige Projekt. Ein interdisziplinäres Team gebildet aus Ärzten, Industriepartnern, Handwerkern, Ingenieuren und Pflege- sowie Bedienpersonal entwickelte und realisierte eine in die Zukunft weisende Operationsumgebung.

Erklärtes Ziel dieses Projektes ist es den Markt für mikrotherapeutische modulare OP-Komponenten zu erschließen. Die Systemkomponenten, welche entwickelt werden müssen, entstehen in Kooperation mit kleinen bis mittleren Unternehmen aus der Region. Der Technologie-Transfer-Ring und die Handwerkskammer helfen potentielle Partnerunternehmen zu finden.

Die so entstandene Operationsumgebung wird in Zusammenarbeit mit klinischen Partnern bei der Entwicklung von neuen, bildnavigierten und minimal-invasiven Behandlungsverfahren eingesetzt. Der Inhalt des Projektes wird von Mitgliedern des “Medizinnetzwerks Mikrotherapie” unterstützt. Ziel dieses Netzwerks ist es die Entwicklung und praktische Erprobung von innovativen patientenschonenden Operationsverfahren. Nach ihrer Entwicklung und Bewertung im Navigationszentrum für Mikrotherapie wendet man die neuen Verfahren in den dem Netzwerk angeschlossenen Kliniken an.

Bio-IT-Nutzer sind im Prinzip alle Pharma- oder Biotech-Unternehmen. Die Gruppe von Bio-IT-Anbietern bedient eine große Zahl von wissenschaftlichen Einrichtungen und Firmen. Ihre Tätigkeit beginnt bei der Entwicklung, setzt sich fort mit dem Vertrieb der Softwareprodukte und geht bis zur einfachen Dienstleistung. Die Bio-IT ist nicht nur eine pur anwendungsorientierte Wissenschaft. Sie widmet sich den wichtigen biologischen Fragen wie der molekularen Funktion und den von diesen Fragestellungen untrennbaren IT-Problemen, wie eines die Zusammenführung von großen Datenbanken ist.

Welches sind die zentralen Aufgaben, die die Bio-IT erledigt?

  • Genomischer Daten interpretieren und in Proteindaten umsetzen;
  • Werkzeuge zur Sequenzanalyse entwickeln oder verbessern;
  • Vorhersage der Struktur- und Funktion von Proteinen;
  • Auswertung und Verbesserung von Datenbanken;
  • Entwicklung von effektiveren Werkzeugen für die Ermittlung, von Analysen und der Annotation der Daten;
  • Datenintegration;

Unterstützung und Entwurf der Ansätze für die Entwicklung von Softwarestandards und Schnittstellen.

Die Bio-IT umfasst die klassischen Disziplinen der Naturwissenschaften, die administrativen Anwendungen wie es die wissenschaftliche Auswertung von verschiedenen Patentdaten und Bilddateien ist. Der Einsatz von LIMS den Labor-Informationsmanagement-Systemen, DMS den spezialisierten Dokumenten-Management-Systemen, sowie auch Anwendungen für die IT-gestützte Projektorganisation und Anwendungen beim Health Care. Neue Technologien sorgten für eine große Zunahme aller verfügbarer Daten, die ausgewertet werden müssen. Die Herausforderung der Industrie ist heute die Ermittlung von neuen Daten, aber auch in deren Analyse, ihrer Interpretation und Integration kombiniert mit bereits vorliegenden Daten.

Die GEDIM AG bereitet die Markteinführung seiner telemedizinische Dienstleistungen vor. Das deutsche Gesundheitssystem schiebt einem Kostenberg vor sich her. Der Kostenberg wird verursacht von unflexiblen und zu teuren Verfahrensmustern im deutschen Gesundheitssystem. Die GEDIM AG versucht mit der Entwicklung von telematischen Dienstleistungen die vorhandenen Abläufe so zu vereinfachen, dass die medizinische Versorgung des Menschen in der bekannt hohen Qualität weiter bestehen bleibt. Das Risiko bei der elektronischen Datenverarbeitung und auch bei der Übermittlung nicht nur in der Medizin liegt in der Garantie die Datensicherheit zu gewährleisten. Auf sensible Daten darf nur der Patient und sein behandelnder Arzt Zugriff haben. Deshalb ist der Schwerpunkt in der Entwicklungstätigkeit bei der GEDIM AG die richtigen Verschlüsselungstechniken für die Sicherheit zu finden. Konkrete Projekte der GEDIM AG sind mit einer Kontrolle der Wundheilungsprozesse (TeleBefund) und dem Austausch der Fachärzte miteinander das TeleKonsil befasst.

Wie funktioniert der elektronische TeleBefund?

Wund-Patienten verbringen viel Zeit im Krankenhaus auf der Station, um die Heilung zu überwachen. Mit dem Telebefund ist die GEDIM AG bestrebt die Abläufe zu dezimieren: Der Krankenpfleger zu Hause macht die Anamnese wie Fieber messen, Schmerzempfinden abfragen, macht eigene Beobachtungen und schickt alles dem Arzt incl. einem aktuellen Foto von der betroffenen wunden Stelle auf elektronischem Weg zu. Der Arzt kann dann beurteilen, ob die Heilung gut verläuft oder ob der Pfleger die Behandlung verändern sollte. Der Patient kann auch noch einmal zu einer persönlichen Behandlung bestellt werden. Vor allem bettlägerige Patienten können betreut werden und profitieren, denn sie kämpfen mit Problemen wie Wundliegen (Dekubitus).
Auch Diabetes-Patienten können diese Technik für sich nutzen. Eine sehr verbreitete Folge der Diabetes ist der diabetische Fuß. Der Patient erleidet Gefühlsverlust und die Selbstheilungskräfte nehmen in den Füßen ab. Kleine Risse werden nicht mehr wahrgenommen und wachsen sich zu großen Geschwüren aus. Diabetiker können mit einem Telebefund zeitaufwändige Wartezeiten bei Ihrem Arzt einsparen. Die Füße werden telematisch untersucht und wenn nötig, bestellt der Arzt seinen Patienten in die Praxis ein.

Was ist das TeleKonsil?

In einigen schwierigen Fällen sucht der behandelnde Arzt des Patienten eine zweite Meinung von dem Konsiliararzt (deutsch dem beratenden Arzt). Er überweist seinen Patienten zu diesem Kollegen.

Das TeleKonsil ist eine Möglichkeit, die vollständigenUnterlagen des Patienten (inkl. Röntgenaufnahmen u.ä.) sicher über das Datennetz an den Konsiliararzt zu verschicken. Dabei bleibt die Behandlung beim Hausarzt, der die Krankengeschichte des Patienten am besten kennt. Auch der Konsiliararzt arbeitet schneller und effektiver. Das Telekonsil entlastet alle Beteiligten und spart der Krankenkasse bares Geld ein!